Endlich kommt wieder Nachschub von den Schöpfern von Ankh. Jack Keane ist da und macht seinen Vorfahren wie z.B. Guybrush Threepwood alle Ehre. Er hat Charme, er hat Witz und wie sollte es bei einem Adventure -Hero auch anders sein, einen ganz eigenen Charakter.
Das Ganze spielt im London des 19. Jahrhunderts, wo's auch sofort zur Sache geht. Unser Held findet sich gefesselt, im Glockenturm von good ol' Big Ben wieder, wo er auch sofort von zwei Schlägern bearbeitet wird. Grund der Tätlichkeit? Unser Held hat sich Geld geliehen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie und vor allem wann er es wieder zurück zu zahlen gedenkt. Leider ist der Kredithai nicht von der selben chilligen Sorte und somit wird’s mal wieder etwas brenzlig. Doch er kann sich befreien und schlittert sofort wieder in die nächste strange Situation. Er soll eine Geheimauftrag für die Queen übernehmen. Eine Transportmission, nicht mehr und auch nicht weniger. Dafür gäbe es dann auch eine hohe Belohnung. Logisch, dass er sofort einschlägt. Mit seinem Schiff, der „Charming Princess“ macht er sich auf, den königlichen Agenten abzuholen und auf der geheimnisvollen Insel *hust Monkey *hust Tooth Island abzuliefern. Also er am Treffpunkt Kapstadt ankommt, trifft er eine wunderschöne Frau namens Amanda die REIN ZUFÄLLIG auch auf die Insel möchte. Logisch, dass unser Charmeur hier nicht nein sagen kann und somit geht’s zu dritt ab auf das geheimnisvolle Island.
Damit hat unser Held sicher nicht gerechnet
Richtig los geht’s dann, als die drei auf der Insel ankommen. Das Spiel selber ist sicher nicht die Innovation schlecht hin, aber deswegen macht es nicht weniger Spass! Im Gegenteil. Es kommen jede Menge Anspielungen an andere Games vor, z.B. sollte man Ausschau nach Indy halten. Auch alle Fans der Serie Lost, werden an der einen oder anderen Stelle ein Déjà-vu-Erlebnis haben.
Das Gameplay ist simple und leicht zu handeln, genau wie bei Ankh auch. Alles bleibt schön übersichtlich. Keine nervigen Menüs, die einem das wunderschöne Inselpanorama vermiesen. Alle Objekte finden in der Regel nur einmal Verwendung, womit sich das Spiel schon mal von klassischen Lucas Arts Games unterscheidet. Einzige Ausnahme das Taschenmesser von Jack, welches einem, nach der Big Ben Geschichte, gut bekannt sein dürfte.