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Dämonisches Salami-Messer

Warum sind RPGs so beliebt? Nun das liegt vielleicht daran, dass man seinen Charakter so entwickeln kann, wie man selbst vielleicht gern wäre, oder es sich nicht traut zu sein. So kann man auch mal der „Böse“ oder gar eine Frau sein. Meilenstein hierbei war und ist (meiner Meinung nach ) immer noch Diablo II. Ob Kult: Heretic Kingdoms hier Paroli bieten kann wollen wir euch in unserem Review näher bringen.


Wie sooft in Legenden und Erzählungen dreht sich auch in Kult alles um ein magisches Schwert mit dem klangvollen Namen „Gottschlächter“. Dieses Schwert wurde aus der Obhut des Klosters entführt und unsere Heldin bekommt den Auftrag, dieses unter allen Umständen wieder zu beschaffen und zu vernichten. Hierbei gibt es keine große Einleitung und man wird direkt in die Story geworfen. Was auf der einen Seite ja nicht schlecht ist, leider wird man jedoch bei den Erklärungen der Story mit Namen und Ort fast erschlagen, so dass man zuerst total den Überblick verliert.

Hier eine kurze Zusammenfassung: Ein arger Bösewicht hatte schon in der Vergangenheit sich der Macht des Schwertes bemächtigt und so die Menschen unterjocht. Doch das war Ihm nicht genug und so rief er sich auch noch als eine Art Gottheit aus. Dies jedoch brach ihm am Ende das Genick. Seitdem sind Religion und Götterverehrung nicht sehr angesehen im Reiche Kult und werden als Verbrechen geachtet. Dies wird , wie sollte es auch anders sein, durch die Inquisition bewacht. Unsere Heldin befand sich Ihr ganzes Leben lang im Kerker eben dieses Bösewichts und wurde erst vor kurzem befreit. Doch bereits in dieser Kurzen Zeit hat Sie ihre Mächte entdeckt, denn Sie wurde mit dem Mal (in Form einer Narbe über dem Auge) geboren, was Sie zur Magierin macht. Erzogen und unterrichtet von der Inquisition zieht sie nun seitdem für sie in den Kampf.