Was macht am meisten Spass? Genau, was verboten ist. Und was liegt in unserem Zeitalter hier näher als das Hacken. Wer sich, wie ich, auch beruflich damit auseinander setzen muss, beschäftigt sich damit auch zwangsläufig in der Freizeit. Ob das nun „echtes“ Hacken ist, oder nur das mitfiebern bei einem Film ala Hacker's oder Takedown, lassen wir erstmal dahingestellt. Die Idee an sich fasziniert einfach. Nun gehört jedoch einiges an Knowhow zu einem echt Hack und genau da beißt es dann meistens aus. Doch nicht verzagen. Wer dennoch in die geheimnisvolle Welt von Bits und Bytes abtauchen möchte, in die Welt von Spionage, Datenklau und Co. für den gibt es eine Alternative. Uplink: Hacker Elite

Das Spiel selber zu beschreiben, fällt relativ schwer, da es in diesem Genre so ziemlich keine Vergleichsmöglichkeiten gibt. Vom Prinzip her würde ich es als Point n Click beschreiben. Von der Grafik zwar schlicht gehalten, doch steigert das in diesem Fall eindeutig die Atmosphäre. Das Gameplay basiert auf mehreren Stufen. Erstmal den Auftrag organisieren. Dann Informationen aller Art über Ziel usw. einholen. Nun folgt die eigentliche Planung des Hacks gefolgt von der Durchführung selbst.
Der Hauptauftraggeber der meistens Aufträge ist die Uplink Corporation. Eine mysteriöse Organisation, welche Aufträge an sog. Remote Agents vergibt. Und eben so ein RA sind wir. Man beginnt als Anfänger mit Zugang zu rudimentärer Gateway Hardware und Software. Außerdem bekommt man 3000 Credits mit auf den Weg, um die Hardware und Software durch Upgrades aufzubessern. Natürlich reicht die Kohle nicht lange und Nachschub muss her. Diese kann man sich verdienen, indem man Aufträge von Drittfirmen annimmt, welche Ihre Spionageaufträge auf einer Art elekt. Bullet Board anpreisen. Wenn man die nötige Erfahrung (sprich Rang ) und das technische Equipment besitzt, steht lukrativen Geschäften nichts mehr im Wege. Genauere Informationen bekommt man dann direkt über Email zugesandt. So kann man noch die eine oder andere extra Info bekommen und auch noch etwas an der Bezahlung feilen.
Die Missionen erstrecken sich von Datendiebstahl und Vernichtung bis hin zur Fälschung von Komponenten.
Begonnen wird meist mit der Errichtung einer indirekten Verbindung zum Ziel. Sprich man routet die Verbindung über mehrere Server auf der Welt. Dies sollte gut geplant sein, denn das Routing verschafft einem die Luft die man benötigt, um an der eigentlichen Maschine zu arbeiten. Beginnt man nämlich mit einem Hack, wir dieser oft bemerkt und zurückverfolgt. Je länger und komplizierter die Route ist, desto länger dauert der Trace und die Chancen den Auftrag erfolgreich abzuschließen steigen.
Nach dem Erstellen der Route, verbindet man sich und fängt an mit einem Passwortcracker den Zugangscode zu ermitteln. Einmal drinnen im System kann man in der Datenbank schalten und walten. Ganz nach Auftrag. Dies gestaltet sich am Anfang noch recht leicht, nimmt aber im Laufe des Spieles schnell an Komplexität zu.
Das Verhältnis zu den einzelnen Firmen verändert sich, je nachdem ob man die Missionen erfolgreich abschließt oder nicht. Auch kann es durchaus vorkommen, dass man in der einen Missionen eine Firma hacken muss, für die man zuvor noch gearbeitet hat. Dies dürfte die Beziehungen dann nicht unbedingt verbessern. Nachlesen kann man die eigenen Kunststücke der Hacken dann in den RSS News in den Hacker Foren.