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Here we come again!

Seit meinem Civ 4 Review bin ich bekennender Fan des Spieles und um so mehr freut es mich, wenn nach Monaten des Zockens mal frischer Wind ins Szenario bläst. Ob dieser Wind auch wirklich frisch ist und Verbesserungen mit sich bringt, wollen wir uns hier mal näher ansehen. Denn oft kann das AddOn dem Hauptteil nicht mehr das Wasser reichen.

Wenn man wie ich doch schon ein paar Stunden mit Civilization verbracht hat, dann hat man diese schöne Welt schon x mal erobert. Naja oder wurde niedergemacht, je nach Tageskondition ;)
Dabei ging's quer durch die Epochen vom Steinzeitalter bis hin zur modernen Raumfahrt. Da wird es Zeit für neue Spielaspekte und Szenarien. Und genau diese bekommen wir mit Warlords auch. Es gibt sechs neue Szenarien welche sowohl als Kampagne als auch als einzelnes Szenario spielbar sind. Mit dabei sind neue Völker wie die Kartager, die Kelten, die Koreaner, die Ottomanen , die Wikinger und last but not least die Zulus. Natürlich hat jedes Volk wieder seine eigenen speziellen Einheiten, bekannte Führer aus deren Zeit und stimmungsvolle und geniale Begleitmusik *g

 


 

Warlords hat seinen Namen nicht von ungefähr. Verantwortlich dafür ist die neue Einheit im Spiel, die man vielleicht am besten mit alten großartigen General aus den vorherigen Civ Teilen vergleichen kann. Und die Warlords treten in den normalen Kampagnen als DIE großen Generäle an. Ausgestattet mit jeder Menge Fähigkeiten, führen sie die Armee in die Schlacht. Dadurch bekommen die unterstellten Einheiten zusätzliche Erfahrung. Nicht schlecht oder? Auch kann man durch sie die Produktion von Einheiten in einer bestimmten Stadt beschleunigen und auch sie kommen dann auch gleich mit extra EXP daher.

Diese Ergänzungen sind zwar ganz nett, aber wirklich bahnbrechend sind sie nicht. Die normalen Kampagnen spielen sich eigentlich wie die alten, nur gibt’s halt neue Anführer und Völker. Ebenso mit dabei, eine neue Schar von Weltwundern. Aber auch die Reihen sich ganz still zu den alten. Eines jedoch sticht total hervor. Die große Mauer! Sieht wirklich cool aus, wie die Bevölkerung in Windeseile eine riesige Mauer um die Staatsgrenzen zieht. Und wie immer gilt: wer zuerst fertig ist hat gewonnen.