In Cold War schlüpft man in die Rolle des Enthüllungs-Journalisten Matthew Carter, welcher auf Grund eines heißen Tipps durch einen V-Mann, auf dem Weg nach Moskau ist. Dort soll sich der Präsident Russlands mit einem Geheimagenten der CIA treffen. Und ratet mal wo; im Mausoleum von Lenin. Ist doch mal was anderes. Die Berater des Präsidenten eröffnen, dass der Chef des KGB kein Freund der Pro-West-Politik des Präsidenten ist, und dem entsprechen eine Gefahr darstellt.
Doch dieser bekommt Wind von diesem Treffen und das Blatt wendet sich. Er missbraucht Carter, und läßt das Ganze so aussehen, als sei er ein CIA Attentäter, der mit den Beratern des Präsidenten gemeinsame Sache macht.

Nach eurem unfreiwilligen „Attentat“ auf den Präsidenten schafft man es gerade so, mit dem KGB auf den Fersen, aus dem Mausoleum zu entkommen. Um dann doch dem KGB in die Hände zu fallen und in das berühmt, berüchtigte Lubyanka Gefängnis gesteckt zu werden. Von da an geht’s richtig los. Man gerät zwischen die Fronten des Kalten Krieges mit allem was dazu gehört. Von geheimen Dokumenten bis hin zu den, ja bei dem Thema schon fast obligatorischen, Nuklearwaffen.
Was besonders auffällt, man hat nicht unbedingt das Gefühl, einer gescripteten linearen Story mit null Handlungsspielraum zu folgen, sonder alles was man tut fügt sich so, weil man es logischer Weise auch so gemacht hätte.
Die Story spielt hauptsächlich an zwei Schauplätzen. Dem KGB Hauptquatier und Chernobyl. Beide Areale sind wirklich riesig. Man hat nicht das Gefühl sich in einem Level aufzuhalten, sondern sich wirklich an einem realen Ort zu befinden. Je weiter man im Spiel voran kommt, desto mehr verstärkt sich dieser Eindruck.
Damit die Reise zu Mütterchen Russland nicht zu einem Himmelfahrtskommando ausartet, sollte man sich immer leise und bedeckt halten. Dies führt oft weiter, als mit einer Pistole oder AK47 wild durch die Gegend zu ballern. Was jedoch nicht heißt, dass dieses Vorgehen nicht auch zum Ziel führen kann ;)
Man kann die Wachen entweder mit Hilfe eines Betäubungsmittels längerfristig außer Gefecht setzen oder sie schlicht und einfach durch den klassischen Knock Out zu Boden schicken.