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Need for Speed

Vor einiger Zeit flatterte uns eine Pressemitteilung aus dem Hause Ambrosia ins Postfach. Man arbeite an einem Rennspiel, das nicht nur einen hohen Spassfaktor bringen solle, sondern auch auf nahezu jedem Mac laufen solle, der OSX ab einem gewissen Level betreiben kann. Schön und gut, richtig still geworden ist es um das Projekt nie geworden, aber es hat sich doch lange hingezogen. Entstanden unter deutscher Federführung unter der Leitung von Jonas Echterhoff, der uns schon mit Reckless Driving beglückte, konnte Shareware-Publisher Ambrosia Software vor 2 Wochen stolz endlich den Launch des Games verkünden.

Herrlich... solange die Piste trocken ist.


Und was ist Redline geworden? Eines gleich vorweg: Redline kann es auf keinen Fall mit Spass-Rennern auf gängigen Konsolen mithalten. Wer jetzt einen Titel wie Need for Speed oder PGR auf seinem Mac fahren will, wird von Redline enttäuscht sein. Wer aber offen und unvoreingenommen an das Game geht, wird einen Heidenspass haben. Redline versucht nicht, Grafik, Physik oder Sonstiges dieser Games zu kopieren, sondern es bringt etwas ganz Eigenes mit, was Fahrverhalten und Gameplay angeht, und ist dabei doch ganz Arcade-Racer geblieben. Angefangen von der Menuführung über Optionen, Konfiguration und Streckenauswahl bietet Redline alles, was das Herz eines Speed-Junkies mit hoher Oktanzahl im Blut begehrt. Ladies and Gentlemen, start your Engines; wir begeben uns auf die Strecke

Wie hätten Sie´s denn gerne? Auswahl...


Redline ist recht klassisch gehalten, was das Spiele-Erlebnis angeht. Es gibt schon bei Start eine grosse Auswahl an Strecken und Fahrzeugen, doch am Anfang steht das Üben mit kleineren Modellen. Angefangen mit einem Mini-Cooper muss man sich bestimmte Strecken und Autos erst freifahren. Und schon mit dem Mini ist es ein Heidenspass, über die Pisten zu brettern. Weitere Fahrzeuge und Strecken werden bei erfolgreichem Abschluss von Rennen oder Sonderprüfungen, den Challenges, freigeschaltet.
Diese Challenges haben es durchaus in sich und sollten stellenweise zu jeder Fahrprüfung gehören: Beschleunigen und bis zu einer gewissen Stelle Abbremsen, Slalomfahrten - auch bei Regennasser Fahrbahn, etc etc. Kann man eine solche Prüfung gut abschliessen, werden weitere Challenges freigeschaltet, bei besonders gutem Abschneiden kanns auch mal ein gepimpter Audi TT sein - Redline bietet aber noch wesentlich mehr als nur Audi, und so finden noch anderweitig aufgewertete Fahrzeuge den Weg in unsere Garage. Die getunten Karossen unterscheiden sich allem Anschein nach aber nur durch die Lackierung von ihrem Standard-Ausstattungs-Gegenstück; bessere Fahrleistungen scheint es nicht zu geben und wenn, dann nur marginal.

Zusätzlich sei anzumerken, dass die Screenshots zwar stellenweise recht abgehackt aussehen, was aber eher unserer Software für die Screenshots zuzuschreien ist, als der Grafik im Spiel selber - die kommt flüssig.