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Microsoft: Entwicklung eigener Physik-Software

  • Olaf
  • 21.06.2006 12:06 Uhr

Wie jetzt bekannt wurde, entwickelt Microsoft bereits seit August letzten Jahres an einer eigenen Physik-Schnittstelle für Spiele. Dies belegt eine Stellenanzeige bei Microsoft, in der ein hochqualifizierter Entwickler für "Direct Physics" gesucht wird. Derzeit kämpfen 2 Systeme um die Marktherrschaft: PhysX von Ageia, das grundsätzlich auch mit dem Mac kompatibel ist, und die Havok Engine von Valve, die unter Anderem in Halflife 2 zum Einsatz kommt. Beide Konzepte sehen vor, auch mit Unterstützung spezieller Hardware zu laufen, wie einer zusätzliche Karte ähnlich einer Videokarte. Auch ATI und nVidia arbeiten daran, den Prozessor beim Zocke zu entlasten und einen Teil der physikalischen Berechnungen von der Grafikkarte erledigen zu lassen. Hier könnte sich ein ähnliches Szenario bilden wie einst im Markt der Grafikkarten: ein einheitlicher Standard wird nur noch von M$ vorgegeben, das Feld der Hersteller von Physik-Hardware wird sich drastisch ausdünnen. Wie weit man in Redmond mit der Entwicklung ist, ist derzeit nicht bekannt; als sicher kann man jedoch annehmen, dass die Software nicht für den Mac erscheinen wird, da die Physik-Engine Bestandteil von DirectX werden wird.

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