
Wieder einmal kracht es gehörig im Bereich der "Killerspiele", wie das Shooter-Genre im allgemeinen von diversen Politikern genannt wird. Wie Macinplay.de zu berichten weiss, prescht nun die Union in Sachsen-Anhalt wieder einen Schritt vor und will ein generelles verbot von derartigen Games durchsetzen; nicht nur auf Verkaufs- und Vertriebsebene, sondern will nun auch Provider hinzuziehen, die Filter einsetzen sollen, die auch den Download solcher Spiele aus dem Internet unmöglich machen sollen: Mit geeigneten technischen Maßnahmen, beispielsweise durch elektronische Filter, muss sichergestellt werden, dass Minderjährige keinen Zugriff auf solche Spiele haben. Hier sind insbesondere die Provider gefordert, aber auch die Betreiber von so genannten Internet-Cafes. Währenddessen regt sich Widerstand und Unverständnis in der Spieler-Community. So gilt nach wie vor der allgemeine Vorwurf an die Politik, dass die garnicht weiss, wovon sie eigentlich redet. Auf Giga.de will man den Populismus, der hinter der ganzen Aktion steckt, deutlich erkennen. Mit der Art, Angst unters Volk zu streuen, ihre Kinder könnten in kurzer Zeit zu Killermaschinen heranwachsen, will man die Wahlen gewinnen. Auch auf Gamestar.de gibt man zu bedenken, dass Verbote rein Garnichts bringen werden. Florian Müller, auch Aktivist im Bereich Software-Patente, schlägt dagegen sanftere Töne an und will eher den Dialog, aber sollen die Gamer-Szene und die Spielehersteller sich endlich zu einer ernstzunehmenden Gemeinschaft zusammentun, denn nur so könne man tatsächlich etwas bewirken: Die Chance für eine vernünftige Lösung besteht aber darin, dass sich insgesamt nur eine kleine Zahl von Politikern zu Wort gemeldet hat. Wenn die Computerspielebranche mit Unterstützung ihrer Handelspartner und der Gamer-Szene es richtig anpacken würde, ließe sich vielleicht noch eine vernünftige Lösung erreichen. So oder so, die Sache wird in absehbarer Zeit noch recht interessant werden... auch meinen Kommentar zum Thema will ich nicht vorenthalten.
Aus Spamschutzgründen muss zum absenden eines Kommentars Javascript aktiviert sein.
Im Prinzip ist alles cool, solange hier beim Thema geblieben wird, niemand zu arg rumtrollt oder persönlich beleidigend wird und keiner spamt.
Die Seiteninhaber (also wir) behalten sich das Recht vor, jeden Eintrag ohne Angabe von Gründen zu löschen.
URLs werden - so sie mit "http://" beginnen - automatisch in anklickbare Links konvertiert. HTML ist keines gestattet.