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Killerspiele: Nur Einer hats kapiert...

  • Olaf
  • 19.11.2005 11:11 Uhr

In der nicht enden wollenden Diskussion um sogenannte Killerspiele, in der so mancher Politiker seine eigene inkompetente Meinung kun tun muss, um sich lediglich in den Vordergrund zu stellen, meldet sich nun Einer zu Wort, der anscheinend den Sachverhalt verstanden hat. So zitiert das Newsmagazin de.internet.com den Medienexperten der CDU Thomas Jarzombek mit folgenden Worten: "Die Äußerungen mancher Kollegen in den letzten Tagen machen mich sehr nachdenklich. Es ist absurd, dass Verbote von Spielen gefordert werden, die bereits vor Marktstart mit dem Rating USK18 (ab 18 Jahre freigegeben) oder gleich indiziert wurden. Auch ein Totalverbot wird an der Situation nichts ändern. Die meisten Gewaltspiele werden nicht verkauft, sondern illegal kopiert - entweder auf dem Schulhof oder über das Internet. Die Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen wird da geschürt, wo Kinder sich selbst am Computer überlassen werden und niemand da ist, der die im Spiel entstandenen Emotionen auffängt. Man sollte besser solche Eltern statt der Spiele verbieten." Unserer Meinung nach hat Herr Jarzombek den Nagel auf den Kopf getroffen; dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Bleibt nur zu hoffen, dass seine Äusserungen nicht ungehört verhallen.

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